Gesunder Dampfer (140)

Meine Raucherkarriere fing mit 16 Jahren an. Es schmeckte schrecklich, mir wurde schwindelig, aber es war cool.

Ich dachte auch später nicht daran, das Rauchen aufzugeben. Ich konnte es mir auch nicht vorstellen. Es gehörte einfach dazu. Die Zigarette nach dem Essen, bei Feiern und vor allem nach Stresssituationen. Ich rauchte täglich 1 bis 2 Schachteln Zigaretten.

Dann bekam ich einen fieberhaften Infekt, der sehr langwierig war. Was mir davon blieb, war ein fürchterlicher Husten und eine Lunge die massig Schleim produzierte. Ich hustete Tag und Nacht, Treppensteigen wurde zum Horrortrip. Ich reduzierte meinen Zigarettenkonsum um die Hälfte. Ich wollte mit dem Rauchen aufhören. Nikotinkaugummis, Nikotinspray halfen nicht. Ich griff immer wieder zur Zigarette. Es funktionierte einfach nicht.

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Vom Schwarzen Krauser zu Waldbeeren, blau (139)

Seit über 40 Jahren war ich nun schon Raucher und kenne so ziemlich alle Rauchentwöhnungsprogramme, von der Hypnose über Akkupunktur, von Nikotinpflaster bis Krankenkassenseminar. Es gab auch das ein oder andere Jahr in dem ich nicht komplett durchgeraucht habe, aber irgend etwas hat mich immer wieder in die Arme des Tabakrauchens geworfen/gedrängt/verleitet. Und mit regelmäßiger Sicherheit war ich dann nach zwei bis drei Wochen wieder bei so ziemlich genau bei 30 selbstgewickelten am Tag. Auch der Einstieg ins ruhigere rauchen, sprich Pfeife, hat es nicht wirklich gebracht. Ich war ab dem Zeitpunkt einfach „Doppel-User“. Schon ganz schön pervers sich nach ner Dreiviertelstunde Pfeife erstmal eine Kippe anzustecken, weil das „Nikotin“ fehlt.

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Manchmal kommt es unverhofft… (138)

Meine Rauchergeschichte begann vor 40 Jahren. Damals, im Alter von 14 Jahren, in der Clique in der Schule, wie wohl bei so manchen aus meiner Altersgruppe. Der Rauch schmeckte anfangs scheußlich, klar, doch schon bald hatte ich mich an die Zigaretten gewöhnt. Meine Eltern bekamen es natürlich schnell heraus, dass ich heimlich mit dem Rauchen angefangen hatte – und erlaubten es mir Zuhause. Mein Vater rauchte damals selbst noch, hat es allerdings einige Jahre später komplett aufgegeben. Mir ist das nicht so bald gelungen…

Ich habe all die Jahre allerdings auch nie ernsthaft darüber nachgedacht, mit dem Rauchen aufzuhören, geschweige denn, es versucht zu haben. Denn mir war klar, dass das sehr schwer werden würde. Warum sollte ich mir diesen Stress machen? Mir ging es ja eigentlich mit dem Rauchen nicht schlecht. Okay, die Kondition hätte besser sein können, die dauernd stinkende Kleidung nervte, die ständig steigenden Kosten für den Drehtabak und die Zigaretten mussten zeitweise anderweitig durch Verzicht kompensiert werden und in den letzten Jahren wurde man als Raucher in der Öffentlichkeit zunehmend ausgegrenzt. Aber hey, draußen vor der Kneipentür, wo die Raucher beisammen standen, war’s oft geselliger als drinnen, wo die Nichtraucher sitzen blieben. Und die Rauchpausen während der Arbeitszeit entwickelten sich sozusagen zu den Taktgebern und Highlights eines jeden Arbeitstages.

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Mein Name ist Achim L. (137)

Als Kind in eine Raucherfamilie geboren worden.

Beide Elternteile rauchten, immer und überall.

Als Kind bekam ich immer Kopfschmerzen beim Autofahren auf dem Rücksitz.
Rauchen war für mich Alltag, der mich 49 Jahre begleitete.

Mit 12 dann in der Schule die erste Kippe von Klassenkameraden die ebenfalls rauchten.
Es war eine Gitane ohne Filter, gleich auf Lunge mit dem allbekannten „Ha die Mutter kommt“.
Man hab ich gehustet und schwindelig ist mir geworden, aber egal gleich die nächste.
Man wollte cool sein und dazu gehören.

Das Rauchen hab ich natürlich gleich meinem kleine Bruder gezeigt, der dann fleißig mit gequalmt hat. Ich erinnere mich noch wie ich zum Vater ging und ihn fragte ob wir rauchen dürften, ein Klassenkamerad dürfte das auch von seinen Eltern aus.
Er hat es uns natürlich nicht erlaubt. Er sagte, wenn er uns dabei erwischt gibt’s was auf die Ohren.
Er hatte uns erwischt und als Strafe durften wir 10 Runden auf der Außenbahn im Stadion rennen.

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Das Ende einer 20jährigen Raucherkarriere! (136)

Ich war Kettenraucher und 2-3 BigPacks am Tag waren keine Seltenheit (Bis zu 60 Stück am Tag).

Versuche von teuren Seminaren über Akupunktur bis hin zu teuren Medikamenten scheiterten alle kläglich! Als vor Jahren die erste e-Ziggi rauskam, kaufte ich mir sofort eine und hatte schon nach wenigen Stunden wieder eine Lucky im Mund!
Ich resignierte und dachte, ich müsste nun der ewige, stinkende Kippenraucher bleiben, bis mir ein Kumpel von dem Laden in Kulmbach erzählte…….

Im Laufe der letzten Jahre und zig Aufhörversuchen, die nie länger als 48 Std. gingen, in denen ich massivste Entzugserscheinungen durchlitt, merkte ich fast täglich, wie mich das Rauchen langsam umbrachte.
Meine Frau bat mich nach einem krampfhaften morgendlichen Hustenanfall, es nochmals mit einer e-Zigarette zu versuchen, da unsere Kinder nicht ohne ihren Vater aufwachsen sollten.

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Von Menschen die sterben… (135)

…und starben, Menschen die Du und ich kennen und kannten, Menschen die ihr Geld ausgeben und gaben um damit ihren eigenen Tod, oder zumindest den schleichenden Niedergang ihrer Gesundheit selbst zu initiieren. Von Menschen die es hinnehmen und/oder fördern des Geldes wegen, und damit andere Menschen wissentlich ihrer Unversehrtheit zu berauben.

Jeder der diese Webseite besucht wird das vermutlich aus den Gründen tun weil er entweder selbst das Rauchen mittels E-Zigarette aufgegeben hat, oder vorhat es in Zukunft damit zu versuchen. Er/Sie wird sich in den Geschichten schnell wiedererkennen, denn der Bann der Zigarette, dem wir alle erlegen sind oder waren, weckte in uns allen das Gleiche, die Sucht. Die Sucht die uns widernatürliche Dinge tun lässt oder ließ. Jedes Wesen in der Natur ist darauf bedacht nichts zu tun was seiner Gesundheit abträglich ist, aber wir (die Raucher), der ach so intelligente Mensch, verfallen einer Sucht von der er/sie zu Beginn glaubt sie beherrschen zu können trotz aller mahnender Worte.

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Vom süchtigen Raucher zum glücklichen und gesunden Dampfer (134)

Ich heiße Eckhard, bin 54 Jahre alt, und benutze seit 2 Jahren ausschließlich e- Zigaretten.

Mein Weg zur Tabakzigarette war eher unkonventionell. Er verlief nämlich über die Tabakpfeife und begann im Jahr 1981. Der süßliche Geschmack und würzige Duft der Pfeife war wirklich herrlich.
Daraus erwuchs bald eine Leidenschaft. Zwei Jahre später besaß ich etwa zehn Tabakpfeifen, als Student jede einzelne vom Munde abgespart, rauchte mehrere sorgfältig ausgewählte Lieblingstabake und das ganze Ritual des Stopfens und Rauchens hatte ein besonderes Flair, das den abendlichen Höhepunkt jeden Tages bildete.

Mit zunehmender Streßbelastung im Studium und Zeitmangel schlich sich der gelegentliche schnelle Zug an einer Zigarette in mein anfängliches genüßliches Raucheridyll.
Die Pfeife wurde ausschließlich gepafft, ihr Geschmack und Duft ausschließlich mit Mund und Nase wahrgenommen. Die Zigarette dagegen schmeckte mir zu Beginn überhaupt nicht, hatte aber andere Qualitäten, die mir sehr schnell wichtiger wurden: Der schnelle Nikotinkick im Gehirn, vergleichbar mit einer Tasse starken Kaffee zwischendurch. Mehr als 20mal pro Tag. Handgedreht aus einem Tabakbeutel, ohne Filter. Weiterlesen Vom süchtigen Raucher zum glücklichen und gesunden Dampfer (134)

Meine Rauchstoppgeschichte (133)

Geraucht habe ich etwa 25 Jahre lang und meist Schwarzer Krauser – zuletzt nur noch dünne Stengelchen mit extralangen Öko-Filtern, so etwa 10..15 Stück am Tag.

Wirklich sympathisch und mit positiven Gefühlen behaftet war mir die Qualmerei schon lange nicht mehr. Von den gesundheitlichen Aspekten abgesehen, musste ich immer aufpassen, dass ich nicht mein kleines Töchterchen (ist schon ganz, ganz groß mit ihren viereinhalb Jahren!) einneble. Des Weiteren bekam ich von meiner besseren Hälfte wenigstens einmal täglich zu hören: „Geh weg, du stinkst!“ Des Weiteren verursachten diverse Brandlöcher in Klamotten und Kfz-Interieur auch Stress. In Summe nervte das also mehr als mir der Qualm gefühlte Entspannung brachte.

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Endlich! Raus aus dem Teufelskreis… (132)

Ein jeder kennt dieses Gefühl. Es hat wieder nicht funktioniert. Man hat es sich fest vorgenommen und ist wieder einmal gescheitert. Berühmt dafür sind die Neujahrsvorsätze. Wie oft habe ich mir an Silvester geschworen, mehr Sport zu machen, endlich Rauchfrei zu sein und so eine Menge Geld zu sparen das ich eigentlich gar nicht habe, aber das dennoch immer wieder in Zigaretten fließt. Wenn ich ausrechne, was ich alles schon an Geld in den blauen Dunst gesteckt habe, was hätte ich mir davon alles Schönes kaufen können…

20-30 Zigaretten am Tag habe ich zuletzt geraucht. Ich habe es oft verflucht, aber doch irgendwo liebgewonnen. Nein nicht den ekelhaften Geschmack, der über bleibt wenn man geraucht hat. Mein Lebensgefährte nannte es das Barbecue-Aroma, ich kalter Aschenbecher. Selbst mit Kaugummis und nach dem Zähneputzen hatte ich immer ein eklig klebendes Gefühl im Mund. Oft habe ich mich sogar gefragt ob ich meine Zähne schon geputzt habe, bin ins Bad gerannt und stellte fest dass die Zahnbürste schon nass war, ich also die Zähne schon geputzt hatte.

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Story (131)

Ich bin 39 Jahre alt, hab mit 14 angefangen zu rauchen und war schon mit 16 Kettenraucher (40 -60 stck /Blaue gauloisses/Gitane/JSP black etc. am tag) in 25 jahren hab ich „hundert mal „versucht aufzuhören. Mal schaffte ich es 2 Tage, mal ne Woche und meist nur ne Stunde; den bisher längsten Rauchstopp von 4 Jahren schaffte ich von 1997 bis 2001 mit dem Buch „Endlich Nichtraucher“ und weil meine Mutter durchs Rauchen einen schweren Herzinfarkt und einen Schlaganfall bekam .. eine herrliche Zeit, bis zu dem Fehler „mal eine beim Bier am Wochenende“, welcher zu weiteren 11 Jahren „Kette“, schwerem Raucherhusten und Atemnot führte. Dampfte seit Ende 2012 bis Mitte 2013 und hatte einen kurzen Rückfall, da ich zu schnell auf nikotinfreies Liquid wollte … Fing dann wieder mit
18mg/ml Nikotin an und bin jetzt auf 5 mg/ml.

Dank der E-Zigarette erfuhr ich extreme Verbesserung der Gesundheit. Ich hatte 25 Jahre stark geraucht. Daher litt ich unter Atemnot, starkem Husten, Sodbrennen, häufigen Atemwegsinfektionen, schlechter
Durchblutung -> ständiges „Einschlafen“ der Beine und Arme usw. All das hörte in den ersten paar Monaten nach dem Umstieg auf. Ausser dass ich ab und zu einen gereizten Rachen habe, wenn ich zuviel gedampft hatte, kann ich nach 3 1/2 Jahren mit der E-Cig überzeugt behaupten, das mir das Dampfen das Leben gerettet haben wird. Meine Frau ist auch begeistert umgestiegen und raucht nur noch 1 Zigarette pro Woche.

Frank Hunger
Berlin